
Mit einem neuen Melderekord beim Ballenstedter Sommerturnier, es traten neun Mannschaften an, begann Gründungs- und Ehrenmitglied Jochen Tacken von Ballenstedt III das Spiel gegen Stendals Zweite.
Ballenstedt/MZ/hem. Auch nachdem Magdeburg und Halberstadt kurzfristig ihre Meldung zum 9-Ball-Team-Cup zurück gezogen hatten, konnte Turnierleiter Rainer Hempelmann vom Ausrichter PBC Ballenstedt bei der 4. Auflage mit neun Mannschaften ein Rekordteilnehmerfeld verzeichnen.
Im Doppel-Ko-System wurde nach 14 Stunden mit dem BC Eisleben ein würdiger Nachfolger des Cupverteidigers BC Quedlinburg gefeiert. In der 1. Runde setzten sich Quedlinburg II gegen Stendal (12:7), Stendal II gegen Ballenstedt III (12:11), Quedlinburg I gegen Ballenstedt II (12:5), Haldensleben gegen Ballenstedt I (12:8) und Eisleben gegen Stendal II (12:3) durch. Auf der Siegerseite setzte Eisleben durch Erfolge gegen Quedlinburg II (12:8) und Quedlinburg I (12:10) seine Erfolgsserie fort, und qualifizierte sich ungeschlagen für das Finale. Auf der Verliererseite kam es zu dramatischen Begegnungen. So schied Ballenstedt II gegen die PBC Ballenstedt III mit 11:12 aus. Ebenso dramatisch das Duell zwischen Haldensleben und Ballenstedt III, das mit 12:11 die Haldenslebener für sich entschieden. Im Spiel um den Einzug ins Finale setzte sich Quedlinburg I mit 12:10 gegen Haldensleben durch. Das Finale bestritten somit Eisleben und Quedlinburg I, die schon in der Vorrunde (12:10) die Queues kreuzten. Die erste und zweite Partie zwischen Knorrscheidt (Eisleben) und Sonntag (Quedlinburg) sowie Ernst (Eisleben) und Konrad (Quedlinburg) gingen jeweils mit 4:0 an Eisleben.
Die dritte Partie brachte dann Dramatik pur. Während Nadler (Eisleben) nicht ins Spiel fand, startete Stark (Quedlinburg) eine furiose Aufholjagd, gewann acht Spiele und verkürzte zum 8:8. Doch Nadler behielt am Ende mit 12:9 die Oberhand. Der 3. Platz ging an Haldensleben. PBC Ballenstedt III wurde in der Besetzung Jochen Tacken, Gerd Steffen und Michael Strauchmann Vierter. Erst um Mitternacht übergab Turnierleiter Hempelmann den Wanderpokal und die Preisgeldschecks.